Die Vorgaben der ICP verständlich erklärt
Die Vorgaben stammen von der ICP, der Federal Authority for Identity, Citizenship, Customs and Port Security. Gefordert ist ein Foto von 3,5x4,5 cm, das entspricht 1,38 x 1,77 Zoll. Der Hintergrund soll weiß sein; im ICAO-Merkblatt ist allgemein von einem einfarbigen hellen Hintergrund die Rede, die ICP verlangt jedoch ausdrücklich Weiß.
- Kopfhöhe: 31,5 bis 36 mm vom Kinn bis zum Scheitel.
- Gesichtsanteil: das Gesicht füllt 70 bis 80 Prozent des Fotos; die ICP-Spezifikation erlaubt eine Breite von 35 bis 40 mm.
- Brille: nur medizinische Brillen, sie dürfen die Augen nicht verdecken und nicht spiegeln.
- Kopfbedeckung: nur aus religiösen Gründen, das Gesicht bleibt vollständig sichtbar.
Selbst aufnehmen: Schritt für Schritt
Positionieren Sie sich vor einer weißen Wand, etwa einen halben Meter entfernt. Eine zweite Person fotografiert mit der Rückkamera aus 1 bis 1,5 Metern Abstand auf Augenhöhe. Nutzen Sie Tageslicht von vorn und vermeiden Sie Blitz. Schauen Sie direkt in die Kamera, halten Sie den Kopf gerade, den Mund geschlossen. Das Gesicht soll später den Großteil des Bildes ausfüllen, lassen Sie beim Aufnehmen daher nicht zu viel Abstand.
Häufige Gründe für eine Ablehnung
- Der Hintergrund ist nicht weiß, sondern grau oder cremefarben.
- Das Gesicht ist zu klein im Bild und liegt unter 70 Prozent.
- Die Brille verdeckt die Augen oder zeigt Reflexe.
- Schatten im Gesicht oder an der Wand.
- Unscharfes oder stark komprimiertes Foto.
Drucken oder digital einreichen
Für gedruckte Fotos nutzen Sie das Format 35x45 mm bei 300 dpi auf Fotopapier. Die digitale Datei von IDPhotoly hat 414x532 Pixel im JPG-Format. Beachten Sie: Für Uploads veröffentlicht die ICP keine offiziellen Pixel- oder Größenlimits. Das Format ist daher so gewählt, dass es dem Seitenverhältnis des gedruckten Fotos entspricht.
Die Verarbeitung findet in Ihrem Browser statt, Ihr Originalbild wird nicht hochgeladen. Wird das Foto von der Behörde abgelehnt, erhalten Sie eine volle Erstattung.
Worauf Sie vor dem Einreichen achten sollten
Das Foto für das VAE-Visum hat zwei Besonderheiten. Erstens ist der Hintergrund strenger geregelt als im allgemeinen ICAO-Merkblatt: Planen Sie ausdrücklich Weiß ein, auch wenn eine helle Farbe in anderen Ländern genügt. Zweitens füllt das Gesicht einen großen Teil des Bildes. Wer beim Fotografieren zu weit entfernt steht, verliert später Auflösung beim Zuschneiden. Ein ruhiger Blick, gleichmäßiges Licht und ein scharfes Ausgangsbild sind deshalb wichtiger als aufwendige Technik.
Gläser, Haare und Kleidung
Medizinische Brillen sind erlaubt, wenn sie die Augen nicht verdecken. Wer unsicher ist, nimmt die Brille für das Foto lieber ab. Streichen Sie Haare aus dem Gesicht, damit Stirn und Augenbrauen sichtbar sind. Ein weißes Oberteil hebt sich schlecht von einer weißen Wand ab, ein dunkleres Oberteil sorgt für klare Konturen. Zeigen Sie einen ruhigen, neutralen Ausdruck.